Veronica Buchecker

Was mich antreibt...

Theater ist mein Leben, dafür brenne ich. Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der ich ständig mit den Großen des Burgtheaters und des österreichischen bzw. deutschen Films in Berührung kam, sei es durch Theaterbesuche oder durch Filme im Fernsehen. Das hat mich geprägt und bestärkt, die Schauspielschule zu besuchen und schließlich selbst Regie zu führen.

Wofür ich stehe...

Ich fühle mich stets dem Autor bzw. der Autorin verpflichtet und habe nicht das Bedürfnis, alles neu zu erfinden und allem eine neue Deutung zu geben. Mir ist es wichtig, den Figuren, die ich auf der Bühne auftreten lasse, Tiefe zu geben und sie in dem Umfeld, in dem sie agieren, glaubwürdig erscheinen zu lassen. Ich bin der Ansicht, dass das Publikum sich nach einer Vorstellung mit der Aussage des Stücks befassen soll, die der Autor oder die Autorin mutmaßlich im Sinn hatte, und nicht damit, was die Regie in das Stück hineinzulegen versucht hat. Das heißt natürlich nicht, dass sich die Regie sklavisch an den Text und die Regieanweisungen zu halten hat, man sollte den Bogen halt auch nicht überspannen.

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